Der Alte Hof Schoppmann hat direkt vor Ort zahlreiche Parkplätze, die über die Zufahrt „Wullaweg“ bequem erreicht werden können. Von dort gelangen Sie barrierefrei in die Räumlichkeiten und den Garten.
In unmittelbarer Nachbarschaft an der „Coesfelder Straße“ sowie auf dem Fabian-Platz an der Kirche finden sich weitere Parkplätze. Von dort ist der Hof in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.
Von der Bushaltestelle “Alter Hof Schoppmann” der Linie S60 mit einer Direktverbindung aus Münster finden sie über einen kurzen ausgeschilderten Fußweg zu uns.
Leider können wir keine Wildtierfunde betreuen!
Schön, dass Sie hinschauen, wenn Hilfe nötig ist!
Sollten Sie ein Tier in Not gesichtet oder bereits gesichert haben, ist die Hilfe von Fachleuten gefragt.
Leider können wir keine Wildtierfunde betreuen. Wir bitten deshalb im Sinne einer schnellstmöglichen Notfallhilfe direkt mit einer Tierschutzorganisation Kontakt aufzunehmen.
Hilfe erhalten Sie bei dem → Nestwerk Münsterland e.V., dort bekommen Sie Informationen über die Vorgehensweise z.B. bei der Rettung von Wildvögeln, Eichhörnchen oder Igeln. Zudem finden Sie eine Auflistung über die richtigen Anlaufstellen in der Region.
Eine weitere Anlaufstelle ist die → Aktive Wildtierhilfe Münster e.V.
Die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Coesfeld hat eine Artenschutzrufbereitschaft eingerichtet, an der vier Mitarbeiter*innen der Behörde im Wechsel teilnehmen. Auch an den Wochenenden ist Hilfe erreichbar. Zu erreichen sind die Personen mit Expertise unter Tel. 02541/ 187272 oder über die Polizeirufnummer.
Gut gemeint – aber schädlich für die Natur
Der Rückgang der Blütenvielfalt ist unübersehbar – und viele Menschen möchten etwas dagegen tun. Leider ist der gut gemeinte Griff zur bunten Samentüte oft keine Hilfe für unsere heimische Natur. In den handelsüblichen Mischungen steckt meist kein regional angepasstes Saatgut, sondern Arten aus anderen Regionen oder sogar aus dem Ausland. Diese Pflanzen bieten unseren Insekten häufig keinen geeigneten Nektar oder Pollen und können zudem heimische Arten verdrängen.
Lokal statt regional
Selbst sogenanntes Regio-Saatgut ist oft problematisch: Es stammt zwar aus Deutschland, jedoch nicht immer aus der unmittelbaren Umgebung. Pflanzenpopulationen unterscheiden sich jedoch genetisch selbst auf kleiner Fläche – sie sind an lokale Böden, Klima- und Witterungsbedingungen angepasst. Werden fremde Herkünfte ausgesät, kann dies zu einer Vereinheitlichung und Schwächung der genetischen Vielfalt führen.
Natürliche Wege zur Artenvielfalt
Das Naturschutzzentrum empfiehlt deshalb, in der freien Landschaft keine Samentütchen oder Saatmischungen auszubringen – auch nicht mit vermeintlich regionalem Saatgut. Nachhaltiger ist die Mahdgutübertragung: Dabei werden Samen von artenreichen Wiesen der Umgebung auf neue Flächen übertragen. So bleibt die genetische Vielfalt der heimischen Pflanzen erhalten und die Natur kann sich auf natürliche Weise regenerieren.
Wir informieren jährlich auf unserer Homepage und Instagram den Start des Obstbaumprogramms im Kreis Coesfeld.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Seite zum Obstbaumprogramm und unter Aktuelles.
Eine Anleitung zur Planung, Pflanzung und Pflege einer Streuobstwiese mit Tipps zum Obstbaumschnitt finden Sie in unseren Pflegetipps für Streuobstwiesen.
Sie können uns über eine Spende oder eine Fördermitgliedschaft wertvolle Unterstützung leisten:
Als Fördermitglied helfen Sie, unsere Arbeit dauerhaft zu sichern und zusätzliche Maßnahmen über die Schutzgebietsbetreuung hinaus zu ermöglichen.
Schon mit einer jährlich wiederkehrenden Spende von mindestens 30 € können Sie Fördermitglied werden. Drucken Sie dazu einfach die → Spendenkarteaus, und senden Sie uns diese ausgefüllt zu oder verwenden Sie folgende Kontoverbindung:
Spendenkonto: Sparkasse Westmünsterland | IBAN DE58 4015 4530 0059 0065 36 | BIC WELADE3WXXX
Steinkauz-Kasten
Mit etwas handwerklichem Geschick kann man mithilfe unserer Bauanleitung, selbst eine Steinkauz-Nisthilfe bauen:
Download: Bauanleitung Steinkauzröhre (PDF, 1,3 MB)
In unserer Werkstatt können wir dank tatkräftiger Unterstützung Steinkauzröhren auf Anfrage hergestellt werden.
Typ: eckig, Lärchenholz, keine Teerpappe, Kontrollöffnung seitlich, kein Marderschutz
Kosten: 50,- EUR
Kontakt:
Tel: 02502 - 90 123 10 | Mo. - Fr. 08:00 - 15.30 Uhr
» info(at)naturschutzzentrum-coesfeld.de
Artgerechtes Insektenhotel
Durch die richtige Pflege können sich Wiesen wieder zum bunten Hingucker werden. Unser Infoblatt zur Wegrandpflege lässt sich auch auf die Einrichtung und Pflege von artenreichen Wiesen nutzen.
Im Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. werden gemeinsam mit dem Biologischen Zentrum Lüdinghausen vielfältige Schulprogramme für Kinder und Jugendliche angeboten. Thematische Schwerpunkte sind das FFH-Gebiet Baumberge mit seiner Geologie, Quellen und dem Lebensraum Buchenwald sowie der Trinkwasserfluss Stever, zu dem vier BNE-Unterrichtsprogramme entwickelt wurden. Diese sind:
- Ausflug in den Erlebnisgarten (1. Klasse)
- Zauberhafte Wiesenwelt (2. Klasse)
- Wasser und Wald in den Baumbergen (3. & 4. Klasse)
- Uhu, Steinkauz und Co. (4. Klasse)
- Wasserwege im Münsterland (ab 5. Klasse)
- Auf dem Schulwanderweg Darup der Natur auf der Spur (5.-7. Klasse)
- SDG-Entdecker – Rallye auf dem Alten Hof Schoppmann (7.-10. Klasse)
Genauere Infos zu den Angeboten und zur Anmeldung finden Sie auch auf unserer Seite zur → Umweltbildung.
Infoblätter zu den verschiedenen Aktiv Umweltbildungsprogrammen der Gemeinden an der Steverlandroute sind bei uns im NZ ausgelegt oder als Download erhältlich:
Download: Aktiv Programm der Steverlandroute - Senden (PDF, 7 MB) Download: Aktiv Programm der Steverlandroute - Lüdinghausen (PDF, 4,5 MB) Download: Aktiv Programm der Steverlandroute - Olfen (PDF, 7 MB) Download: Aktiv Programm der Steverlandroute - Haltern (PDF, 7 MB)
Infos zur neophytischen Herkulesstaude finden sie in unserem Infoflyer
Download: Herkulesstaude - gefährliche Schönheit am Wegesrand (PDF, 1,5 MB)
